Hallertauer Kleinkunstpreis 2011

Tief in der Hallertau, besser gesagt in Unterpindhart fand dieses Jahr der 16. Hallertauer Kleinkunstpreis statt. Nach einem wirklich wunderschönen Abend mit tollen Kollegen, einem wohlwollendem und bestens gelauntem Publikum und einer tollen Moderation von Chris Boettcher, war am Ende ein zweiter Platz in der Gesamtwertung und ein erster Platz beim Publikum das Ergebnis.

Hier ein paar Pressestimmen:

www.hallertau.info: Im direkten Kontrast dazu stand Marco Vogl aus Altdorf bei Landshut. Der bisherige Starkbierredner hat erst seit einem halben Jahr ein eigenes Kabarett-Programm und man sah ihm das Erstaunen und die Freude über den eigenen Erfolg an. Er sprach und sah aus wie ein echter Niederbayer und tat mit Leichtigkeit scheinbar das, was seiner innersten Natur entspricht. Er erzählt Banalitäten aus seinem Alltag so herzerfrischend detailreich und komisch, dass er das Publikum sofort auf seiner Seite hatte bei der Bootsfahrt oder dem Kopierer im Rathaus. An Marco Vogl ging der zweite Preis.

Donaukurier: Während die Erstplatzierten bei der Fachjury besonders gut ankamen, war Marco Vogl schon seiner sympathisch lockeren Art wegen eher der Publikumsliebling – was ihm zum zweiten Platz verhalf. Behäbig und mit viel verschmitztem Humor setzte der Niederbayer seine Pointen frei nach dem Schützenmotto “Schießen lernen – Freunde treffen”. Dabei kamen die Geschütze manchmal in Zeitlupe und durch die Hintertür – etwa wenn die Mutter, die sich schlicht verwählt hat, mit dem unbedachten Satz “Di woid i ned” am Handy eine Flut depressiver Erinnerungen auslöst.


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